Energieeinsparung durch hydraulischen Abgleich: Mit optimierter Wärmeverteilung Kosten senken

Veröffentlicht am: 19. Januar 20255 Min. Lesezeit

Energieeinsparung durch hydraulischen Abgleich: Mit optimierter Wärmeverteilung Kosten senken

Veröffentlicht am: 19. Januar 20255 Min. Lesezeit

In Zeiten steigender Energiekosten, wachsender CO₂-Preise und eines zunehmenden Klimaschutzbewusstseins wird Energieeffizienz immer wichtiger. Eine oft unterschätzte, aber sehr effektive Maßnahme zur Senkung von Heizkosten und zur Schonung der Umwelt ist der hydraulische Abgleich. Mit dieser Methode können sowohl die Wärmeverteilung in Gebäuden optimiert als auch erhebliche Einsparungen erzielt werden.

Was ist der hydraulische Abgleich?

Der hydraulische Abgleich ist ein Verfahren zur Optimierung von Heizungsanlagen, das sicherstellt, dass alle Heizkörper eines Gebäudes gleichmäßig und bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden. Ohne diese Maßnahme kann es vorkommen, dass einige Heizkörper überversorgt sind, während andere nicht ausreichend Wärme erhalten. Dies führt zu ungleichmäßig beheizten Räumen und unnötigem Energieverbrauch.

Ein hydraulischer Abgleich schafft die Grundlage für den effizienten Betrieb der Heizungsanlage. Das Ziel ist es, jedem Heizkörper genau die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit bereitzustellen – unabhängig von der aktuellen Heizlast. Dabei wird die Pumpenleistung auf ein Minimum reduziert, die Vor- und Rücklauftemperaturen werden optimal eingestellt, und in Räumen mit ähnlicher Nutzung werden einheitliche Raumtemperaturen erreicht. Dies spart nicht nur Energie, sondern reduziert auch den CO2-Ausstoß und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die Einsparpotenziale des hydraulischen Abgleichs

Ein hydraulischer Abgleich bietet zahlreiche Vorteile, die direkt zu Energieeinsparungen führen:

1. Optimierte Wärmeverteilung: Die Wärmeverteilung in einem Gebäude ist häufig ungleichmäßig. Manche Räume werden überheizt, während andere zu kalt bleiben. Dies führt oft dazu, dass Fenster geöffnet werden, um Überhitzung auszugleichen, oder Pumpen mit höherer Leistung arbeiten, um kalte Räume zu beheizen – beides erhöht den Energieverbrauch.
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jeder Raum die optimale Temperatur erhält. Dies reduziert Energieverschwendung erheblich und steigert den Wohnkomfort.

2. Reduzierung von Verteilverlusten: Je höher die Vorlauftemperatur im Heizsystem, desto größer sind die Verteilverluste. Diese entstehen in Leitungen, die oft in unbeheizten Bereichen verlaufen. Durch den hydraulischen Abgleich kann die Systemtemperatur gesenkt werden. Das spart Energie und minimiert Verteilverluste.

3. Einsparung von Pumpenenergie: Eine ungleichmäßige Wärmeverteilung führt oft dazu, dass die Pumpenleistung erhöht wird, um kalte Räume besser zu beheizen. Dies steigert den Stromverbrauch und behebt das Problem dennoch nicht. Der hydraulische Abgleich sorgt für eine optimale Pumpeneinstellung und senkt somit auch den Stromverbrauch.

4. Entdeckung von Anlagenfehlern: Bei der Durchführung des hydraulischen Abgleichs werden Fehler im Heizsystem sichtbar gemacht, wie zum Beispiel vertauschte Vor- und Rückläufe, falsch eingestellte Ventile oder verstopfte Rohre. Durch die Korrektur dieser Fehler können zusätzliche Einsparpotenziale identifiziert und die Effizienz der gesamten Anlage deutlich gesteigert werden.

Wie hoch sind die Einsparungen durch den hydraulischen Abgleich?

Der patentierte, temperaturbasierte hydraulische Abgleich von myWarm kann Einsparungen von bis zu 35 % erzielen. Bei über 180.000 Heizflächen wurde im Durchschnitt eine Einsparung von 18 % erreicht, was den Energieverbrauch und die Kosten langfristig deutlich reduziert.

Das myWarm-Verfahren kann so hohe Einsparungen erzielen, da es auf Ist-Werten basiert und nicht theoretische Berechnungen nutzt. Dies führt zu präzisen Ergebnissen und maximalen Einsparungen.

Merkmal Theoretisches Berechnungsverfahren myWarm-Verfahren
Datenbasis Theoretische Annahmen und Gebäudepläne Reale Temperaturdaten unter laufendem Betrieb
Einsatzgebiet Neubauten Große Bestandsgebäude (z.B. Büros, Schulen, Wohngebäude, Gesundheitseinrichtungen)
Genauigkeit Eingeschränkt Sehr hoch und bedarfsgerecht
Energieeinsparung Begrenzt Signifikant durch reale Betriebsdaten
Fehlererkennung Nein Ja
Ventileinstellungen Manuell, auf Basis von Annahmen Automatisch und iterativ optimiert

Warum ist das myWarm-Verfahren für den hydraulischen Abgleich so effektiv?

Das myWarm-Verfahren für den hydraulischen Abgleich basiert auf einer temperaturbasierten Vorgehensweise. Die hydraulische Einregulierung erfolgt dabei auf Basis umfangreicher Temperaturmessungen an allen relevanten Punkten einer Heizungsanlage – im Gegensatz zur klassischen Berechnungsmethode, bei der Einstellwerte theoretisch ermittelt werden.

Das temperaturbasierte Verfahren von myWarm nutzt tausende Echtzeitmesswerte und ermöglicht dadurch deutlich präzisere Einstellmöglichkeiten: Es berücksichtigt Temperaturverluste im Rohrsystem, ermittelt zuverlässig, welche Heizfläche über welche Heizkreispumpe versorgt wird, und prüft das gesamte Verteilsystem auf seine korrekte Funktion. Dabei werden auch Fehler erkannt, wie vertauschte Vor- und Rückläufe, Fehlverbindungen oder Kurzschlüsse. Diese Fehleranalyse ist besonders wertvoll, da hier ein erhebliches Optimierungspotenzial liegt.

Lohnt sich der hydraulische Abgleich für jedes Gebäude?

Der hydraulische Abgleich lohnt sich für die meisten Gebäude, unabhängig von Gebäudetyp und Nutzung. Ob großer Wohnkomplex, öffentliches Gebäude oder Gewerbebetrieb – die Vorteile einer optimierten Heizungsanlage sind überall spürbar. Besonders in Bestandsgebäuden, die meist schlecht oder gar nicht abgeglichen sind, können die Einsparungen jedoch erheblich sein.

Wann sollte ein hydraulischer Abgleich jedenfalls durchgeführt werden?

Ein hydraulischer Abgleich sollte in mehreren Situationen durchgeführt werden, um die Effizienz und Funktionalität des Heizsystems sicherzustellen:

1. Bei der Erstinbetriebnahme der Heizungsanlage: Damit das System von Anfang an optimal arbeitet, ist der hydraulische Abgleich ein wichtiger Bestandteil der Einrichtung.

2. Nach Änderungen an der Heizungsanlage: Wenn Komponenten wie Heizkörper, Pumpen oder Ventile ausgetauscht oder ergänzt werden, ist ein erneuter Abgleich notwendig, um das System an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

3. Bei Veränderungen des Energiebedarfs: Maßnahmen wie eine verbesserte Wärmedämmung, der Austausch von Fenstern oder andere energetische Sanierungen verändern den Wärmebedarf des Gebäudes. In solchen Fällen muss das Heizsystem neu justiert werden.

4. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben: In Deutschland gibt es rechtliche Regelungen, die in bestimmten Situationen, wie z. B. bei geförderten Sanierungsmaßnahmen oder Heizungsmodernisierungen, einen hydraulischen Abgleich vorschreiben. Die Paragrafen 60a, 60b und 60c des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) regeln spezifische Anforderungen zur Prüfung und Optimierung von Heizungsanlagen in Neubauten und im Bestand mit mindestens sechs Wohnungen oder selbstständigen Nutzungseinheiten.

Jetzt Energie sparen durch den hydraulischen Abgleich

Der hydraulische Abgleich ist eine einfache, aber äußerst effektive Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz von Heizungsanlagen. Mit dem präzisen myWarm-Verfahren können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 35 % senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Nutzen Sie dieses Einsparpotenzial und optimieren Sie Ihre Heizungsanlage mit myWarm! Kontaktieren Sie uns noch heute und erfahren Sie, wie Sie von einem hydraulischen Abgleich profitieren können.

Fragen und Antworten zum hydraulischen Abgleich

Warum ist ein hydraulischer Abgleich wichtig?2025-01-16T09:07:02+01:00

Ein hydraulischer Abgleich ist einer der einfachsten und schnellsten Wege, Energie zu sparen, die Heizkosten zu senken und das ⁠Klima⁠ zu schützen. Er schafft die Bedingungen für einen effizienten Betrieb der Heizungsanlage. Mit einem gut ausgeführten hydraulischen Abgleich sind Einsparungen bis zu 35 Prozent möglich.

Im europaweiten Vergleich liegt Deutschland laut IEA Energieeffizienz-Report bei der Heizeffizienz von Wohngebäuden unter dem Durchschnitt. Derzeit laufen in rund 80 Prozent aller Wohnungen in Deutschland die Heizungsanlagen an bis zu 200 Tagen im Jahr mit größerer Leistung als nötig – und das jeweils 24 Stunden pro Tag. Der gesamtgesellschaftliche Impact einer vermeintlichen Einzelmaßnahme wie des hydraulischen Abgleichs ist daher nicht zu unterschätzen.

Ein Beispiel aus der Fernwärme: Wenn der Wärmebedarf in allen Gebäuden durch einen hydraulischen Abgleich optimiert wird, sinkt die benötigte Anschlussleistung und der Verbrauch. Mit der gleichen Menge an freigewordener Leistung können dann anzahlmäßig mehr Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen werden, ohne neue Rohre zu verlegen.

Ein hydraulischer Abgleich ist außerdem eine wichtige Grundlage für die neuen Regelungstechniken. Wenn man beispielsweise Wetterprognosen nutzen will, um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, geht das nur, wenn sich die Steuersignale der Regelungstechnik sehr rasch auf alle Heizkörper eines Gebäudes auswirken. Tun sie das aufgrund eines fehlenden oder schlechten hydraulischen Abgleichs nur schleppend, braucht man mehr Energie, um das gleiche Ergebnis zu erreichen.

Ein präziser hydraulischer Abgleich ermöglicht eine deutliche Senkung der Vorlauftemperatur und ebnet den Weg für den kompletten Umstieg auf Wärmepumpensysteme.

Letztlich geht es um den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Unnötige Energieverschwendung und vermeidbare Emissionen durch falsch eingestellte Heizungen waren für viele bisher kein Thema. Durch einen hydraulischen Abgleich wird ohne merklichen Verzicht weniger Energie verbraucht. Oft ist es sogar so, dass die Behaglichkeit in den Wohnungen nach einem guten hydraulischen Abgleich steigt, weil ungewollt über- und unterversorgte Räume der Vergangenheit angehören. Eine Win-win-Situation für Mensch und Umwelt.

Kann der Einbau eines Thermostats einen hydraulischen Abgleich ersetzen?2025-01-16T09:07:20+01:00

Nein. Ein Thermostat regelt die Ventilöffnung nach der Differenz zur umgebenden Raumtemperatur. Je größer diese Differenz ist, desto weiter öffnet das Thermostat das Ventil. In einer morgendlichen Aufheizphase sind so meist alle Ventile komplett geöffnet und ohne hydraulischen Abgleich kommt es zu Unter- und Überversorgung von Heizflächen. Dadurch bleiben manche Räume länger kalt und andere werden wärmer als nötig. Da das Wasser in den überversorgten Heizflächen zu rasch durchfließt, bleiben die Rücklauftemperaturen hoch und reduzieren den Effizienzgrad bei der Erzeugung. In der ideal eingestellten Anlage ist die Vorlauftemperatur über die Heizkurve optimal auf das Gebäude und die Raumtemperatur eingestellt und die Heizkörperthermostate bleiben ohne Sonneneinstrahlung immer geöffnet.

Wie erkenne ich, ob ein hydraulischer Abgleich gemacht wurde?2025-01-16T09:07:36+01:00

Im Zuge der Durchführung eines hydraulischen Abgleichs nach myWarm kann auf Basis der Messwerte ein fehlender oder mangelhafter hydraulischer Abgleich nachgewiesen werden.

Vorab können folgende Situationen Anzeichen dafür sein, dass ein hydraulischer Abgleich nötig ist:

  • Geringe Spreizung (Differenz zwischen Vor- & Rücklauf) am Heizkreis
  • Hohe Vorlauftemperatur
  • Hoch eingestellte Pumpenleistung
  • Geräuschbildung an Verteilleitungen und Ventilen
  • Unterversorgte/zu kalte Räume und überversorgte/zu warme Räume
  • Ungleichmäßige Aufheizung der Räume

In Deutschland ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs im Neubau und unter bestimmten Voraussetzungen auch im Bestand Pflicht.

Was kostet ein hydraulischer Abgleich?2025-01-16T09:07:51+01:00

Die Kosten für den hydraulischen Abgleich werden pro Einstellpunkt, also je Heizkörperventil, kalkuliert. Der Preis variiert je nach den technischen Gegebenheiten vor Ort und dem gewünschten Leistungsumfang (z.B. mit oder ohne Mieterkommunikation). Fragen Sie uns gerne nach einem maßgeschneiderten Angebot angepasst an Ihre technischen Anforderungen.

Ist es möglich, dass ein hydraulischer Abgleich keine Energie-Einsparung mit sich bringt?2025-01-16T09:08:12+01:00

In seltenen Fällen ist das möglich. Etwa wenn es in einem Gebäude Heizkörper gibt, die bisher überhaupt nie funktioniert haben. Wenn diese durch den hydraulischen Abgleich erstmals ihre Funktion aufnehmen und Wärme abgeben, kommen diese Kosten neu auf die Heizrechnung dazu und können die Einsparungen durch die Optimierung reduzieren.

Wie viel Ersparnis bringt ein hydraulischer Abgleich?2025-01-16T09:08:37+01:00

Der digitale, temperaturbasierte hydraulische Abgleich von myWarm senkt den Energieverbrauch im Schnitt um 18 %, in Spitzen um bis zu 35 % (Branchenschnitt: 7–12 %).

Wie oft muss ein hydraulischer Abgleich gemacht werden?2025-01-16T09:09:47+01:00

Solange keine Änderungen an der Heizungsanlage vorgenommen werden, ist in einem hydraulisch korrekt abgeglichenen Heizsystem kein erneuter hydraulischer Abgleich nötig. Die Heizungsanlage bleibt dauerhaft im energieeffizientesten Betriebszustand.

Wie funktioniert der temperaturbasierte hydraulische Abgleich von myWarm?2025-01-16T09:10:02+01:00

Der hydraulische Abgleich von myWarm misst und vergleicht die tatsächlichen Temperaturen an jeder Heizfläche, bei jeder Pumpe und in jedem Raum in kontrollierten stationären Versorgungszuständen. Verglichen werden dabei die Mitteltemperaturen aller Heizflächen und die Raumtemperaturen in Räumen gleicher widmungsabhängiger Normraumtemperatur (z. B. Wohnräume, Gänge, Bäder). Die Temperaturen bei den Pumpen werden ebenfalls laufend beobachtet. In normgerecht errichteten Anlagen wurden und werden Dimension und Leistungsfähigkeit (Norm-Leistung) jeder Heizfläche anhand einer für alle gleichen Vor- und Rücklauftemperatur bestimmt. Dies lässt den Umkehrschluss zu, dass die Heizflächen im Verhältnis zueinander mit der richtigen Wassermenge versorgt werden, wenn alle Heizflächen die gleichen Mitteltemperaturen (Mittel zwischen Vor- und Rücklauftemperatur) aufweisen.

Die Heizflächen für den jeweiligen Raum können in ihrer Leistung falsch dimensioniert sein, etwa durch Planungsfehler von Anfang an oder durch inzwischen erfolgte energetische Änderungen (z. B. Dachausbauten, neue Fenster, Dämmung der Fassade oder der obersten Geschoßdecke). Anhand der Raumtemperatur-Entwicklung in den gleich gewidmeten Räumen wird die jeweilige Über- oder Unterdimensionierung erkannt, die Versorgung korrigiert oder der Heizkörper zum Tausch empfohlen.

Die Heizflächen werden motorgesteuert und damit maximal präzise neu eingestellt, entweder über das bereits vorhandene voreinstellbare Thermostatventil oder eine Ventilhubbegrenzung.

Aus der Korrelation sämtlicher Daten auch mit der Witterung werden Durchflussmengen, Heizlasten, Anschlusswert und Heizkurve ermittelt. Aus den relevanten Daten wird ein Protokoll zur Dokumentation und als Nachweis erstellt.

Wie funktioniert ein hydraulischer Abgleich?2025-01-16T09:10:18+01:00

Ziel eines hydraulischen Abgleichs ist es, die richtige Wassermenge zur geforderten Zeit bei jeder Gesamtlast an jedem Ort mit geringster Pumpenleistung, mit effizienzoptimierten Vor- und Rücklauftemperaturen und gleichen Raumtemperaturen in gleich gewidmeten Räumen zur Verfügung zu stellen.

Für den hydraulischen Abgleich gibt es verschiedene Verfahren: Das älteste und bekannteste Verfahren ist das Berechnungsverfahren. Neuere Verfahren basieren auf Temperaturmessungen und nutzen die Möglichkeiten von Digitalisierung und Automatisierung. Besonders in großen Bestandsgebäuden erreichen temperaturbasierte Verfahren mehr oder machen einen hydraulischen Abgleich überhaupt erst möglich.

myWarm bietet seit über 15 Jahren einen temperaturbasierten hydraulischen Abgleich an.

Ist ein hydraulischer Abgleich in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben?2025-01-16T09:10:34+01:00

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt den hydraulischen Abgleich unabhängig vom Energieträger für alle Heizungsanlagen in Gebäuden mit mehr als 6 Wohn- oder Nutzeinheiten vor, sofern Wasser als Wärmeträger fungiert.

Die Verpflichtung für den hydraulischen Abgleich gilt laut GEG:

  • bei jedem Heizungstausch (inkl. Anschluss an die Fernwärme)
  • bei jedem Neubau
  • bei jedem Bestandsgebäude, bei dem im Rahmen einer Heizungsprüfung (gem. § 60b GEG) festgestellt wurde, dass das Gebäude nicht hydraulisch abgeglichen ist.

Die Fristen laut § 60b:

Bei Heizungsanlagen, die vor dem 01.10.2009 aufgestellt wurden, ist bis zum 30. September 2027 eine Heizungsprüfung durchzuführen.

Bei Heizungsanlagen, die nach dem 01.10.2009 aufgestellt wurden, ist innerhalb eines Jahres nach Ablauf von 15 Jahren seit Aufstellung der Heizungsanlage eine Heizungsprüfung durchzuführen.

Ergibt die Heizungsprüfung die Notwendigkeit eines hydraulischen Abgleichs, ist dieser innerhalb ebendieser Fristen durchzuführen.

Ihr Ansprechpartner

Stefan Fröb
Leiter Vertrieb myWarm

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