myWarm: Hydraulischer Abgleich als Schlüsselmaßnahme für Energieeffizienz, Kosteneinsparung und Klimaschutz in Österreich

Wien, 11.02.2026

myWarm, Technologieführer für datengetriebene Heizungsoptimierung, fordert die gesetzliche Verpflichtung des hydraulischen Abgleichs als effektive, bewährte und kosteneffiziente Maßnahme zur Reduktion des Energieverbrauchs im Gebäudesektor. Gleichzeitig plädiert das Unternehmen für zielgerichtete Fördermittel und eine breit angelegte Informationskampagne für die Immobilienwirtschaft. 

„Der hydraulische Abgleich ist eine der wenigen Maßnahmen, die sofort, mit geringem Aufwand und ohne große Umbauten deutliche Energieeinsparungen bewirken kann – genau dort, wo Österreich sie dringend braucht." – Klaus Hense, Geschäftsführer myWarm.

Temperaturbasierter hydraulischer Abgleich für maximale Effizienz der Heizungsanlage
Die Österreichische Energieagentur beziffert in einer Studie von 2022 das Einsparpotenzial des hydraulischen Abgleichs konservativ mit rund 8kWh pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr – bewusst als untere Grenze des technisch möglichen Potenzials. Hochgerechnet ergibt sich allein im mehrgeschoßigen Wohnbau ein jährliches Einsparpotenzial von über 1.300GWh in Österreich. 

Das patentierte, temperaturbasierte Verfahren von myWarm erfasst reale Betriebsdaten aus der gesamten Heizungsanlage – bis auf Ebene jedes einzelnen Heizkörpers. Auf Basis von 13,8Milliarden Datenpunkten und KI-gestützten Algorithmen werden Heizsysteme deutlich präziser optimiert als mit konventionellen, rein rechnerischen Verfahren. In der Praxis führt dies zu nachweislichen Energieeinsparungen von bis zu 35% bei über 200.000 hydraulisch abgeglichenen Heizflächen in Österreich, Deutschland und Südtirol – deutlich oberhalb der in Studien angenommenen 5–10%. 

Forderungen von myWarm für effiziente Energiepolitik in Österreich 

  1. Hydraulischer Abgleich gesetzlich verpflichtend machen
    Als einfache, geringinvestive Maßnahme sollte der hydraulische Abgleich für große Bestandsgebäude Pflicht werden. Er spart Energie, reduziert CO₂-Emissionen und steigert die Effizienz ohne aufwendige Umbauten oder hohe Investitionen.
     
  2. Fördermittel gezielt einsetzen
    Förderprogramme sollten den hydraulischen Abgleich priorisieren und die gesetzliche Pflicht flankieren, nicht ersetzen.
     
  3. Bewusstsein und Information stärken
    Der hydraulische Abgleich ist oft unbekannt oder unterschätzt. Gezielte Informations- und Sensibilisierungskampagnen können Hürden abbauen und den Nutzen deutlich machen.

 

Deutschland als Lernbeispiel: Regulierung mit Wirkung  

Deutschland hat mit der EnSimiMaV und der Weiterentwicklung des Gebäudeenergiegesetzes gezeigt, welches Energieeffizienzpotenzial im hydraulischen Abgleich steckt. Auch wenn zentrale Elemente inzwischen abgeschwächt oder zurückgenommen wurden, erzielten die Maßnahmen kurzfristig messbare Effekte: Der Heizenergieverbrauch im Gebäudebestand sank, wodurch ein relevanter Beitrag zur Gasmangellage und zugleich Fortschritte bei Klima- und ESG-Zielen erreicht wurden. 

 Diese Erfahrungen sollten auch im angekündigten Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) konsequent aufgegriffen werden. „Menschen brauchen Orientierung, keine weiteren Übergangslösungen. Ein klarer politischer Kurs kann die Modernisierungswelle wieder in Bewegung bringen und Effizienz dabei zum verbindenden Element machen", betont Klaus Hense. Maßnahmen wie der hydraulische Abgleich wirken sofort, senken Kosten dauerhaft und stärken die Resilienz des Energiesystems. 

Über myWarm

Smart heating. Smart cooling. – Mit diesem Anspruch setzt myWarm Maßstäbe in der energieeffizienten Gebäudetechnik.
Seit 2010 ist das B2B-GreenTech-Unternehmen auf temperaturbasierte Verfahren zur Optimierung von Heiz- und Kühlanlagen in großen Bestandsgebäuden spezialisiert. Der hydraulische Abgleich von myWarm ist technischer Spitzenreiter der Branche: Er senkt den Energieverbrauch – und damit auch die Energiekosten sowie die Emissionen – um bis zu 35 Prozent.
Auf Basis des patentierten Verfahrens unterstützt myWarm mit maßgeschneiderten Lösungen für Heizanlagen auch aktiv den Umstieg auf Wärmepumpen und Fernwärme im Bestand. Mehr als 200.000 Heiz- bzw. Kühlflächen wurden, bereits mit dem myWarm-Verfahren optimiert. myWarm ist eine 100-prozentige Tochter der BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG.

Bildunterschrift:

Klaus Hense, Geschäftsführer myWarm