GEG/GMG: Ohne Klarheit keine Wärmewende –Energieeffizienz jetzt konsequent priorisieren
Berlin/Wien, 12. Februar 2026
Die Wärmewende in Deutschland stockt wegen Mangel an Klarheit, nicht aus Mangel an Technik. Die politische Auseinandersetzung um das Gebäudeenergiegesetz hat Vertrauen gekostet und den Heizungsmarkt auf ein historisches Tief gedrückt. Statt weiter über einzelne Heiztechnologien zu streiten, braucht es jetzt einen konsequenten Fokus auf bereits funktionierende Werkzeuge, die Energieeffizienz im Gebäudebestand garantieren. Maßnahmen wie hydraulischer Abgleich und optimierte Regelungstechnik sind sofort umsetzbar, wirtschaftlich sinnvoll und schaffen Planungssicherheit. Aus Sicht von myWarm müssen sie zum zentralen Hebel der Modernisierungspolitik werden.
Politische Unsicherheit bremst Investitionen
Branchenverbände sehen politisch verursachte Unsicherheiten als Hauptursache für die aktuelle Absatzkrise in der Heizungsbranche. Die öffentliche Auseinandersetzung um das Gebäudeenergiegesetz in den vergangenen Jahren habe Vertrauen beschädigt und Investitionsentscheidungen verzögert. In der Folge wurden nicht nur Heizungsmodernisierungen, sondern auch zentrale Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebestand deutlich zurückgefahren. Die im Koalitionsvertrag beschlossene Abschaffung des sogenannten „Heizungsgesetzes" ist nach wie vor vage und verunsichert den Markt weiter.
„Eigentümer handeln rational", erklärt Klaus Hense, Geschäftsführer von myWarm. „Solange unklar ist, welche gesetzlichen Vorgaben kommen und welche Lösungen langfristig Bestand haben, werden Investitionen aufgeschoben. Das betrifft nicht nur einzelne Technologien, sondern den gesamten Markt."
Heizungsoptimierung als Einstieg in die Modernisierung
Gerade im Gebäudebestand bieten Effizienzmaßnahmen einen pragmatischen und wirtschaftlichen Einstieg in die Wärmewende. Maßnahmen wie der hydraulische Abgleich und die Digitalisierung des Heizungskellers senken den Energieverbrauch und stützen Klima- und ESG-Ziele, ohne dass bauliche Eingriffe notwendig sind.
„Effizienz schafft Akzeptanz, weil sie unmittelbar wirkt", erläutert Hense. „Sie reduziert laufende Kosten, erhöht die Planungssicherheit und bereitet Gebäude technisch auf weitere Modernisierungsschritte vor."
Großflächige Modernisierungen im Gebäudebestand dauern Jahre oder sogar Jahrzehnte – währenddessen bleiben Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Heizkosten hoch. Deshalb sind Lösungen gefragt, die kurzfristig wirken und mit überschaubarem Aufwand spürbare Einsparungen bringen. Solche Maßnahmen können zeitnahe umgesetzt werden und liefern messbare Effekte, ohne dass ein kompletter Heizungstausch oder eine umfangreiche thermische Sanierung nötig ist. So wird aus dem „Warten auf die Sanierung" aktives Handeln – mit unmittelbarem Nutzen für Klima, Kosten und Gebäudewert.
Geringe Effizienz als Risiko für Rendite und soziale Sicherheit
Energieeffizienz ist längst nicht nur ein Klima-Thema, sondern beeinflusst auch soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität. Wer in schlecht gedämmten Gebäuden lebt, zahlt überproportional hohe Heizkosten. Dass betrifft besonders Haushalte mit geringem Einkommen. Gleichzeitig verlieren unsanierte Gebäude an Wert, was Eigentümer:innen, Vermieter:innen und Wohnungsunternehmen belastet.
Gebäudemodernisierungsgesetz braucht klare Leitplanken
Das angekündigte Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) kann aus Sicht von myWarm einen wichtigen Beitrag leisten, um Vertrauen zurückzugewinnen. Voraussetzung ist ein konsistenter Ansatz, der Energieeffizienz in den Mittelpunkt stellt und durch stabile Förderinstrumente flankiert wird. So betont Hense: „Menschen brauchen Orientierung, keine weiteren Übergangslösungen. Ein klarer politischer Kurs kann die Modernisierungswelle wieder in Bewegung bringen und Effizienz dabei zum verbindenden Element machen."
Über myWarm
Smart heating. Smart cooling. – Mit diesem Anspruch setzt myWarm Maßstäbe in der energieeffizienten Gebäudetechnik.
Seit 2010 ist das B2B-GreenTech-Unternehmen auf temperaturbasierte Verfahren zur Optimierung von Heiz- und Kühlanlagen in großen Bestandsgebäuden spezialisiert. Der hydraulische Abgleich von myWarm ist technischer Spitzenreiter der Branche: Er senkt den Energieverbrauch – und damit auch die Energiekosten sowie die Emissionen – um bis zu 35 Prozent.
Auf Basis des patentierten Verfahrens unterstützt myWarm mit maßgeschneiderten Lösungen für Heizanlagen auch aktiv den Umstieg auf Wärmepumpen und Fernwärme im Bestand. Mehr als 200.000 Heiz- bzw. Kühlflächen wurden, bereits mit dem myWarm-Verfahren optimiert. myWarm ist eine 100-prozentige Tochter der BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG.

Klaus Hense, Geschäftsführer myWarm
Pressekontakt:
Herr Niki Schmölz
Corporate Communications
presse@mywarm.com
+43 676 846023222