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Von NRW bis Mecklenburg-Vorpommern: Regionale Unterschiede im Fernwärme-Ausbau im Fokus

Berlin, 21. Oktober 2025

Die Bedeutung der Fernwärme nimmt im Zuge der kommunalen Wärmeplanung und der Energiewende rasant zu. Immer mehr Städte und Gemeinden setzen auf den Ausbau effizienter Wärmenetze, um fossile Brennstoffe zu reduzieren und die Wärmewende voranzutreiben. Bestandsgebäude spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs und Sanierungsbedarfs den größten Hebel für Energieeinsparung und CO₂-Reduktion bieten. Doch ihre technische Anschlussfähigkeit an das Fernwärmenetz ist in vielen Fällen unklar. Genau hier setzt der Fernwärme-Check von myWarm an und evaluiert mit realen Messdaten, inwieweit ein Gebäude die technischen Voraussetzungen für einen Fernwärmeanschluss erfüllt und ob Anpassungen bei bestehenden Anlagen notwendig sind. Da der Ausbau der Fernwärme in Deutschland regional sehr unterschiedlich verläuft, wird die Effizienz von Neuanschlüssen und bestehenden Anbindungen zunehmend zu einem zentralen Erfolgsfaktor der Wärmewende.

Fernwärme im regionalen Vergleich: Große Unterschiede, viel Handlungsbedarf

Aktuelle Daten des WWF zeigen deutliche regionale Unterschiede. Nordrhein-Westfalen verfügt mit rund 5.000 Kilometern über das größte Wärmenetz in Deutschland, gefolgt von Bayern mit etwa 2.400 Kilometern und Berlin mit rund 2.000 Kilometern. In Stadtstaaten und den ostdeutschen Bundesländern ist die Anschlussquote besonders hoch: Mecklenburg-Vorpommern erreicht mit 38,1 Prozent den Spitzenwert, dicht gefolgt von Berlin mit 37,6 Prozent und Hamburg mit 32,1 Prozent. In diesen Regionen liegt der Fokus auf der Dekarbonisierung bestehender Netze, etwa durch den Einsatz von Geothermie, Solarthermie oder Wärmepumpen, da man hier das höchste Einsparpotential hat. Andere Regionen wie Rheinland-Pfalz, das Saarland oder Niedersachsen profitieren stärker von einem zielgerichteten Ausbau der Fernwärme.

Trotz vereinzelter Erfolge bleibt der Handlungsdruck hoch, denn die Fernwärme ist nicht ausreichend optimiert. In Nordrhein-Westfalen entstehen jährlich über acht Millionen Tonnen CO₂ durch die Fernwärmeversorgung, in Bayern, Berlin und Baden-Württemberg jeweils zwischen drei und vier Millionen Tonnen. Beim Emissionsfaktor weist Bremen mit 470 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde den höchsten Wert in Deutschland auf. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 316 Gramm.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Optimierung bestehender Heizsysteme an Bedeutung. Stefan Fröb, Vertriebsleiter bei myWarm, erklärt: „Je besser das Heizsystem in Gebäuden eingestellt ist, desto effizienter kann die Fernwärmeversorgung erfolgen. Hier setzen wir mit dem myWarm Fernwärme-Check an und schaffen Transparenz für Eigentümer, Planer und Betreiber von Liegenschaften“.

Der myWarm Fernwärme-Check: Mehr Effizienz durch Daten

Der myWarm Fernwärme-Check basiert auf realen Messdaten, die an allen relevanten Stellen der Heizungsanlage erhoben werden. Auf dieser Grundlage verbindet diese Methode den hydraulischen Abgleich mit gezielten Optimierungsempfehlungen, um die technische Anschlussfähigkeit an die Fernwärme zu prüfen und gleichzeitig die Effizienz bestehender Heizsysteme zu steigern. Dazu zählen die Messung der Rücklauftemperaturen über einen definierten Zeitraum, eine raumweise Heizlastberechnung zur Identifikation hydraulischer Schwachstellen sowie konkrete Hinweise auf Maßnahmen wie die Rücklauftemperaturbegrenzung. Ergänzend wird auch das Einsparpotenzial beim Anschlusswert bewertet.

Diese Herangehensweise bietet einen doppelten Mehrwert: Gebäudeeigentümer bzw. Nutzer profitieren durch geringere Kosten und die sichere Erfüllung der Anschlussbedingungen, während zugleich das gesamte Fernwärmenetz entlastet wird. So können mehr Gebäude an die Fernwärme angeschlossen und die Dekarbonisierung des Netzes effektiv unterstützt werden. Auf diese Weise verbindet der myWarm Fernwärme-Check die kommunalen Vorgaben mit praktischen Lösungen für Eigentümer und Planer, ermöglicht eine fundierte Investitionsplanung und trägt zugleich zur Erreichung der kommunalen Klimaziele bei.

Über myWarm

Smart heating. Smart cooling. – Unter diesem Anspruch setzt myWarm Maßstäbe in der energieeffizienten Gebäudetechnik. Seit 2010 spezialisiert sich das B2B-GreenTech-Unternehmen auf temperaturbasierte Verfahren zur Optimierung von Heiz- und Kühlanlagen in großen Bestandsgebäuden.
Mit dem patentierten hydraulischen Abgleich senkt myWarm den Energieverbrauch – und damit auch Energiekosten sowie CO₂-Emissionen – um bis zu 35 Prozent. Darüber hinaus ermöglicht myWarm mit fest integrierten Lösungen, wie dem aktiven digitalen Heizungskeller, eine dauerhafte Optimierung und Steuerung von Heizsystemen in Echtzeit. myWarm ist eine 100%ige Tochter der BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG.

Dr. Klaus Hense

Geschäftsführer von myWarm

Daniel Kessler

Geschäftsführer myWarm Deutschland GmbH

Stefan Fröb

Vertriebsleiter von myWarm

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